Piment Pulver
Pimentkörner
Piment

Piment

Feines würziges Aroma von Nelken, Zimt & Muskatnuss

Piment / Nelkenpfeffer

Piment besitzt eine Vielzahl an Namen. Am bekanntesten ist vermutlich noch die Namen Nelkenpfeffer oder Jamaikapfeffer (dem Ursprungsland). Christoph Columbus brachte wie Vanille und Chili auch den Piment erstmals nach Europa. Die Spanier dachten zunächst aufgrund der Ähnlichkeit der Körner mit Pfeffer, dass es sich bei der Pimentpflanze um eine Art Pfefferpflanze handelt, daher der Name Piment was abgeleitet aus dem Spanischen Pimienta, übersetzt Pfeffer heisst.

Und wie schmeckt Piment? Piment schmeckt wie eine Mischung von Nelken, Muskatnuss, Zimt und Pfeffer und ist ein Gewürz, welches sehr vielseitig in der Küche einsetzbar ist. Für den Geschmack ist unteranderem das ätherische Öl Euganol verantwortlich. Im Handel wird er als Pimentkörner im Ganzen oder gemahlen angeboten. Es empfiehlt sich, den ungehaltenen Piment zu kaufen, da zum Würzen meist lediglich eine Messerspitze reicht. Häufig werden auch die Pimentkörner im Ganzen mitgekocht, da so Ihr Aroma nicht ganz so intensiv ist.

Herstellung

Pimentkörner verlieren mit der Reife Ihren Geschmack, weshalb diese kurz vor der Reife (halbreif) geerntet werden. So besitzen Sie das größte Aroma. Schließend werden die Beeren gewaschen und getrocknet. Dabei fermentiert der Piment und die dunkelbraunen bis rotbraunen Körner entstehen.

Geschmack

Der Geschmack von Piment ist eine aromatische Mischung aus Pfeffer, Gewürznelken, Muskat und Zimt kombiniert mit einer leichten süss-saure Note. Da Pimentkörner einen intensiven Geschmack besitzt sollten Sie mit diesen vorsichtigen Würzen. Oftmals reicht eine Messerspitze für bis zu 4 Portionen.

Verwendung

Piment ist ein Allroundgewürz und passt zu viele Speisen. Vor allem in der karibischen, mexikanischen, indischen und asiatischen Küche wird er gerne zum Würzen von Speisen verwendet. Aber auch im Europa erfreut sich das Gewürz großer Beliebtheit und kommt in viele klassische Weihnachtsgebäcke wie Lebkuchen, Pinten oder Glühwein vor. Neben der Verwendung als Weihnachtsgewürz wird er auch gerne zu Klassikern wie Coq au vin oder Matjes gegeben. Auch zum Würzen von Eingemachten wie Gewürzgurken, wird der Nelkenpfeffer gerne verwendet.

Achten Sie darauf, dass Sie immer sparsam mit Piment würzen, da es ein intensives Aroma besitzt. Statt gemahlenen Piment können Sie auch einfach mit ganzen Pimentkörner würzen. So ist das Aroma nicht ganz so intensiv.

Gerichte

Daneben wird Piment gerne auch in Gewürzmischungen wie Curry verwendet.

Kombination

Der Geschmack von Piment harmoniert hervorragend mit dem von Tomaten. So kommt er zum Beispiel auch in dem von allen Kindern geliebten Ketchup vor. Andere Gewürze wie Lorbeer oder Wacholderbeeren sind ebenfalls häufige Begleiter in Rezepten und schmecken hervorragend in Kombination.

Piment mahlen

Am besten sollte man Piment immer frisch aus ganzen Gewürzkörnern in einem Mörser mahlen. Als Alternative können Sie auch einen Pfeffermühle verwenden.

Piment in Pfeffermühle mahlen

Äusserst praktische ist es, wenn Sie den Pimentkörner in eine normale Pfeffermühle geben und dann nach Bedarf mahlen wird.

Bunte Pfeffermischung mit Piment

Piment kann man auch gemeinsam mit verschiedenen Pfeffersorten in einer Pfeffermühle geben. So erhält der Pfeffer eine fruchtige Note beim Mahlen. Mischen Sie einfach weissen, schwarzen, grünen Pfeffer mit Pfefferbeeren und Piment. Fertig ist Ihre eigene selbstgemacht bunte Pfeffermischung.

Piment Ersatz

Haben Sie einmal kein Piment im Hause und benötigen Ersatz so kommt die Mischung von Zimt, Nelken und Muskatnuss in gleichen Mengen an den Geschmack heran. Finden Sie hier, wie Sie Piment am besten ersetzen können.

Lagerung / Haltbarkeit

Piment sollte wie alle Gewürze idealerweise im Ganzen gelagert werden, da er gemahlen schnell seine Aromen verliert. Die Gewürzkörner lassen sich kühl, trocken und dunkel bis zu 3 Jahre aufbewahren. Am besten eigenen sich dafür Aroma- oder Gewürzdosen die doppelt verschließbar sind.

Herkunft

Piment, bzw Nelkenpfeffer kommt ursprünglich aus dem tropischen MIttelamerika. Bereits die Azteken kannten das Gewürz und nutzen es in Kombination mit Schokolade – Chocolada genannt. Nach der Entdeckung Amerikas durch Christus Columbus gelangte Piment wie Vanille und Chili erstmals nach Europa. Anfangs dachten die Spanier noch, dass es sich um eine Pfeffervariante handelt. Der Name Piment leitet sich aus dem spanischen Pimienta ab, was so viel wie Pfeffer bedeutet. Von Spanien aus verbreiteten sich die Pimentkörner im 17 Jahrhundert schnell über ganz Europa aus.

Heute wird Piment vor allem auf Jamaica angebaut, deshalb auch der Beiname Jamaikapfeffer. Neben Jamaika gehören aber auch Guatemala, Mexiko und Honduras zu den bekannten Anbaugebieten.

Gesundheit

Piment oder Nelkenpfeffer ist verdauungsfördernd, hat eine antibakterielle Wirkung, ist Schmerzstillen und fördert die Durchblutung. Damit ist es ähnlich wie Muskat oder Chili ein wärmendes Gewürz. Durch das Anregen der Durchblutung gelangt schneller Blut aus dem Körperinneren in die Extremitäten, wodurch ein wärmendes Gefühl entsteht. Diabetiker verwenden Piment gerne als Pfefferersatz.

Piment & Schwangerschaft – Piment enthält zwar ätherische Öle und weiteres, was theoretisch Wehen auslösend für Schwangere sein könnte, jedoch müsste man hiervor schon eine sehr sehr große Menge konsumieren.

Weitere Bezeichnungen

Piment besitzt eine vielzahl von Bezeichnungen und Namen. Hier eine Liste, sowie eine Erklärung des Ursprungs.

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Bärlauch
Bärlauch - Grundlage für eine Vielzahl aufregender Frühlingsgerichte wie:
Salbei
Saltimbocca, Pasta oder Butter - Salbei passt hervorragend zu mediterranen Speisen. Der leicht bittere Geschmack passt gut zu fettigen Speisen und fördert die Verdauung.
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